Das Hauptgebiet der Glöckler ist das Salzkammergut im Salzburger Teil und reicht vom Aberseegebiet, St. Gilgen über Fuschl, beim Nockstein vorbei bis ins Salzburger Becken, nach Aufzeichnungen sogar bis nach Wals. Nach dem 2. Weltkrieg war es der Trachtenverein „die Gaisberger“, die das Perchtenbrauchtum in Salzburg pflegten. Leider war es um den Verein und den Fortbestand sehr schlecht bestellt. Nach Aufzeichnungen in der 

Jung Alpenland Chronik half im Jahr 1953 Jung Alpenland mit 17 Burschen bei ihrem Glöcklerlauf aus, wobei nur mehr 3 Burschen der Gaisberger dabei waren.Nur durch die Mithilfe von Jung Alpenland war es möglich, diesen Brauch in der Stadt zu erhalten.

Nach Zutun und Fürsprache von Kuno Brandauer, dem damaligen Leiter der Salzburger Heimatpflege, sowie Karl Merhaut und Tobias Reiser sen. konnte man schlussendlich die Verantwortlichen von Jung Alpenland dazu gewinnen, den Brauch des Salzburger Glöcklerlaufes zu erhalten und zu pflegen. Unser Versprechen war für uns der Auftrag, das Perchtenbrauchtum der Salzburger Glöckler so zu pflegen, dass jeder von uns von der Glaubwürdigkeit dieses Brauches in unserer Zeit überzeugt ist. So versuchten die Männer von Jung Alpenland, mit der richtigen Einstellung diese neue große Aufgabe zu verwirklichen und so geschah es dann im Jahr 1968, dass die damaligen 

Jung Alpenlandler den Brauch des Glöcklerlaufes neu gestaltet und geläutert wieder aufleben ließen. 

Seit diesem Zeitpunkt laufen wir alle Jahre durch die Stadt Salzburg - zum Wohle und zur Freude der Salzburger Bevölkerung.

 

TEXT: Auszüge aus der Perchtenchronik Jung Alpenland

  Michael Nußdorfer, Peter Steiner und Alexander Wieland